Wolken über Santiago. Die letzte Nacht hatte ich in einem IBIS-Hotel direkt neben dem Busbahnhof verbracht, um am Reisetag Stress zu vermeiden.
Los geht's. Ich sitze schon im Bus und wir verlassen jetzt den Busbahnhof.
Am Anfang ist auf dem Weg durch die Anden noch Grün zu sehen und der kleine Fluss begleitet uns eine ganze Weile.
Ab und zu sieht man einzelne Häuser oder winzige Dörfer.
Wegen des langen Wochenendes sind viele Autos und Busse unterwegs, aber wir kommen ganz gut voran.
Das ist das letzte Stück vor der Grenze. Es geht im Zickzack nach oben. Caracoles nennen sie das auf Spanisch, Schnecken. Danach kommt ein Tunnel und dann sind wir zwar schon in Argentinien, aber bis zur Grenzkontrolle dauert es noch ein paar Kilometer.
Auch hier ab und zu ein Haus.
Ich glaube, das sind irgendwelche Regierungsgebäude. Dort oben ist ja nichts. Weit und breit kein Geschäft und Landwirtschaft geht da ja auch nicht.
Die formelle Grenzüberquerung mit Pass- und Gepäckkontrolle hat dann gut zweieinhalb Stunden gedauert. Das war echt nervig. Witzig war allerdings meine Passkontrolle. Der Beamte fragt mich auf Englisch: Sprechen Sie Englisch? Ich antworte auf Spanisch: Ja, aber Spanisch ist mir lieber. Daraufhin der Beamte: Mir auch :-D.
Auf der argentinischen Seite ging es dann wieder abwärts, die Sonne schien und es wurde wieder grüner.














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