Blick vom Balkon meines Airbnbs in Recife
Von La Plata bis Recife sind es schlappe 5000 km. Das waren drei Flüge für mich. Der erste Flug brachte mich letzten Freitag von Buenos Aires nach Puerto Iguazú. Da Aerolíneas Argentinas mir einfach mal den Abflug-Airport geändert hatte, bin ich nicht von Buenos Aires' nettem Stadt-Flughafen Aeroparque abgeflogen, sondern musste nach Ezeiza, wo es einen Mini-Terminal für nationale Flüge gibt. Mein Uber-Fahrer war ein Peruaner, der erst seit zwei Wochen mit Uber unterwegs war und sich prompt verfahren hat. Zum Glück hatte ich genug Zeit eingeplant, da es Freitag wie aus Eimern schüttete. Mein Flug ist dann auch mit zwei Stunden Verspätung abgeflogen, was mich nicht so wirklich überrascht hat.
Der Rest war unproblematisch. Mit dem Shuttle zum Busbahnhof Iguazú und dort fragen, wo die Busse nach Brasilien abfahren. Die Grenzformalitäten waren schnell erledigt und in Foz do Iguaçu konnte ich in der Nähe meines Airbnbs aus dem Bus hüpfen und zum Airbnb laufen.
Am Samstagvormittag bin ich zum Vogelpark Parque das Aves gefahren. Um mich herum nur brasilianische Besucher. Die internationalen Touristen besuchen den Park normalerweise nach den Wasserfällen. Ich selbst hatte keine Lust, mir die Wasserfälle an einem Wochenende anzutun. Der Vogelpark liegt ja direkt gegenüber und ich hatte schon bei der Ankunft gesehen, dass dort jede Menge Menschen waren.
Am Sonntag war im Zentrum von Foz do Iguaçu tote Hose. Wie in Deutschland, alles geschlossen. Gut, fast alles, habe einen offenen Supermarkt gefunden.
Am Montag standen dann zwei Flüge auf dem Programm, mit der brasilianischen Airline Azul. Die hat mich beeindruckt. Supermoderne Flugzeuge mit Bildschirm an jedem Sitz und definitiv mehr Platz als bei Aerolíneas Argentinas. Für meine Sitzplätze hatte ich allerdings zwangsweise bezahlen müssen, es gab keine andere Option. Zumindest nicht beim Online-Check-in.
Zuerst ging es nach Campinas. Das liegt in der Nähe von São Paulo und der Flughafen ist um einiges größer, als ich gedacht hatte. Der Flug dauerte anderthalb Stunden. Der zweite Flug nach Recife war dann doppelt so lang. Über Recife hing eine dicke, dunkle Wolkendecke, die fast ein bisschen furchterregend war, aber die Landung war völlig problemlos.
Mittlerweile haben immer mehr Flughäfen Bereiche, wo man auf sein Uber wartet. So auch Recife. Klappte also alles reibungslos. Mein Airbnb ist schön und der Stadtteil gefällt mir auch. Sehr modern und die Leute laufen mit Handy in der Hand auf der Straße, also sicher. Das Wetter ist genial. Tropisch und um die 30°C. Nicht zu heiß. Schauen wir mal, wie die eine Woche hier wird.
Fotos vom Parque das Aves (Schmetterlinge gab es auch):























