Punta Cana, Dominikanische Republik
Gleich vornweg, ich war nur eine Nacht in Punta Cana und das Fotos oben ist von März 2021, als die Dominikanische Republik meine erste Auslandsdestination war, weil das Land beschlossen hatte, dass Einnahmen durch Touristen wichtiger sind als schwachsinnige Einreiserestriktionen. Obwohl ich kein Karibik-Fan bin, habe ich die Dominikanische Republik also in positiver Erinnerung. Aber in ein paar Stunden fliege ich weiter nach Lima.
Es war natürlich im März nicht geplant, dass ich Europa schon nach drei Monaten wieder verlasse, aber meine heiß geliebten Pläne funktionieren ja meistens nicht. Eigentlich weiß ich gar nicht, warum ich mir überhaupt die Mühe mache, irgendwas zu planen, wenn ich doch in mehr als 50% der Fälle die Planung wieder über den Haufen werfe. Nun gut, momentan ist nichts geplant. Ich komme ohne Plan in Lima an und so wie in Deutschland muss ich mir keine Gedanken um meine Unterkunft machen.
Die drei Wochen bei Thiago waren genauso angenehm wie die drei Wochen bei Jutta im März, sofern man ignoriert, dass Ludwigshafen muslimisch-afrikanisch dominiert ist. Seufz, armes Deutschland, in ein paar Jahrzehnten wirst du ein islamisches Land sein. Wer das nicht sieht, sitzt im Wolkenkuckucksheim. Ich kann es nicht ändern, aber ich weiß, dass ich nicht in einem Umfeld voll von verschleierten Frauen und Scharia-Befürwortern leben möchte. Für den Notfall haben die Kinder ihre brasilianische Staatsangehörigkeit, das beruhigt mich, aber sie sind alt genug, um ihre eigenen Entscheidungen treffen zu können.
Ich bin von Amsterdam aus geflogen und hatte mir ausgerechnet den Tag ausgesucht, als die ganzen Wichtigtuer von der NATO in Den Haag ihren Gipfel hatten. Infolgedessen gab es in der Region zwischen Amsterdam und Den Haag unglaublich viele Straßensperren. Das hatte zur Folge, dass mein Shuttle vom Flughafen zum Hotel nicht kam und ich letztlich frustriert ein Taxi genommen habe, das für 5 km 35 Euro gekostet hat, weil wir 40 Minuten gebraucht haben. Vorher waren schon meinen sämtlichen Zugverbindungen über den Haufen geworfen worden, weil es in der Nähe von Schiphol einen Kabelbrand gegeben hatte, der jede Menge Cancellations zur Folge hatte, u.a sämtliche Züge von Amsterdam Centraal zum Flughafen, so dass ich mit einem Bus fahren musste, was Ewigkeiten gedauert hat.
Der Flug selber war aber ok. Wieder mit TUI Nederlands wie vor zwei Jahren nach Aruba. Neben mir saß ein sehr nettes holländisches Ehepaar in meinem Alter, mit dem ich mich nett unterhalten habe. Plus drei Filme und zweimal Futter und da gingen die neun Stunden Flugzeit doch relativ schnell herum.
Habe zwar gut geschlafen, aber den Jetlag merke ich natürlich. Nun gut, es sind jetzt ein kurzer Flug nach Panama und ein etwas längerer Flug nach Lima, das schaffe ich auch noch.



































