Tja, nun sind die drei Wochen Sizilien und meine insgesamt zwei Monate auf dieser wunderschönen Insel schon Vergangenheit. Der zweite Teil der Rundreise war wesentlich ruhiger, vor allem die Woche in Finale, wo uns am dritten Tag im Mini-Supermarkt, in unserem Frühstücks-Spot und unserem Aperitivo-Spot die Angestellten wiedererkannten.
Von Finale aus sind wir einmal mit dem Auto nach Santo Stefano di Camastra gefahren. Das ist ein kleiner Ort, der für Keramikherstellung bekannt ist. Sizilien ist ähnlich farbenfroh wie Lateinamerika. Und einmal ging es mit dem Zug nach Cefalú. Fand ich viel zu voll und touristisch, aber Sergio hat es gefallen. Wir haben dort mit einem Immobilienmakler gesprochen.
Nach der Woche in Finale folgte noch einmal eine längere Autofahrt zurück an die Ostküste. Da der Etna gewissermaßen im Weg steht, muss man ihn entweder an der Küste umfahren oder durch die Berge. Wir haben uns für die Küstenroute entschieden. Der letzte längere Stop war Acireale, wo ich ja im April schon gewesen war. Während wir dort waren, ist der Etna ein bisschen ausgebrochen. Das haben wir nicht mitgekriegt, aber in deutschen und britischen Medien habe ich einiges an Panikmeldungen gelesen. Der Etna ist nun einmal ein aktiver Vulkan, da kommt halt ab und zu etwas heraus.
Die letzte Nacht haben wir in Catania verbracht, weil mir morgens um acht zum Flughafen mussten. Den ersten Flug nach Rom hatten wir gemeinsam, danach ging es für Sergio nach Amsterdam und für mich nach Frankfurt.
Fazit: Ich habe in den letzten drei Wochen definitiv zu viel gegessen und bin deshalb jetzt auf Diät. Außerdem habe ich fast jeden Tag Aperol Spritz oder Wein getrunken, aber das hat erstaunlich gut geklappt. Keine Kopfschmerzen oder Kater am nächsten Tag. La Dolce Vita funktioniert 😀.
Finale:
Santo Stefano di Camastra
Cefalú
























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