Das Bild da oben zeigt den Eingangsbereich meines Gebäudes. Nomad Smart Studios heißt es passenderweise. Naja, und ich bin gerade total im Arbeitsmodus, weil ich meine Website neu gelauncht habe. Also, es ist immer noch nicht alles fertig, aber zumindest der erste Teil. Das hat jedenfalls zur Folge, dass ich mit Ausnahme des Ausflugs nach Güembe bis heute nicht aus meinem Stadtteil Equipetrol herausgekommen bin. Gut, ich mag es hier. Es ist modern, relativ ruhig und mit genug netten Cafés in der Nähe.
Frühstück - Pancakes mit Obst und Honig (+ Kaffee) - 40 Bolivianos = € 5,50
In meinem Lieblingscafé, einmal aus der Haustür und zehn Meter weiter rein in Café.
Nun, heute habe ich dann endlich mal das Zentrum zu Gesicht bekommen. Ich habe eine Führung mit einem jungen Bolivianer gemacht. Mein erstes Airbnb-Experience. Hat nur US$ 11 gekostet und ich war die einzige Teilnehmerin. Es hat zwei Stunden gedauert, wir waren in diversen kleinen Museen und er hat mir wirklich viel über die Geschichte von Santa Cruz erzählt. Da habe ich ihm zum Schluss noch 50 Bolivianos Trinkgeld gegeben, etwa 6,50 Euro.
Der Hauptplatz von Santa Cruz ist die Plaza 24 de Septiembre. Sehr hübsch und grün, aber es fehlen nette Cafés mit Blick auf den Platz. Dafür sind sowohl das Goethe-Institut als auch die Alliance Française dort anzutreffen.
Plaza 24 de Septiembre
Patio der alten Universität (heute ein Museum)
Früher waren mitten in der Stadt Affen und Faultiere zu Hause, aber man hat sie umgesiedelt, weil es vor allem für die Faultiere wegen dem Verkehr zu gefährlich wurde.
Es ist wirklich heiß hier und die Bolivianer sind keine Fans von Klimaanlagen. Ich auch nicht, aber bei Temperaturen von 38°C habe ich es lieber etwas kühler, wenn ich irgendwo reingehe. Mein Lieblingscafé schaltet die Klimaanlage zum Glück immer ein und mein Airbnb hat auch eine.
Das war eine sehr bekannte bolivianische Sängerin, die 2015 gestorben ist. Habe leider den Namen vergessen.
Die Kathedrale ist relativ neu, wurde 1915 erbaut. Die Bolivianer gelten als sehr katholisch und tatsächlich waren auch am Mittwochvormittag Leute in der Kirche, die vor irgendwelchen Heiligenstatuen knieten. Nun denn, jedem das Seine.
Hier ist das Goethe-Institut, deshalb die deutsche Flagge.
Dieses Haus habe ich auf dem Rückweg gesehen, weil ich gelaufen bin. Aus irgendeinem Grund funktionierte meine Uber-App plötzlich nicht mehr. Auch GoogleMaps reagierte sehr langsam. Da mein Handy sehr heiß war, vermute ich, dass es daran lag. Nun denn, jedenfalls hatte ich keine Lust, herausfinden, wie ich mit einem Micro zurückkomme und Taxifahrer meide ich bekanntlich wie der Teufel das Weihwasser. Natürlich war es nicht so super intelligent, in der Mittagshitze 3,5 km zu laufen und ich brauchte danach erstmal eine kalte Dusche.
Gut zwei Wochen bin ich jetzt noch hier, dann geht es weiter nach Asunción, wo meine apostillierte Geburtsurkunde auf mich warten wird. Jutta hat sie gestern abgeschickt und morgen soll sie bei der Anwältin ankommen. Damit ist alles komplett.
Nach Asunción steht noch einmal Buenos Aires auf dem Programm. Und vielleicht hat Argentinien dann mit Javier Milei einen libertären Präsidenten. Jetzt am Sonntag sind Wahlen. Bin echt gespannt auf das Ergebnis.


















