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10/06/2025

Neustadt an der Weinstraße

 


Einfach ein kurzer Ausflug, da ich ja das Deutschland-Ticket habe und es diesmal nicht für längere Fahrten benutze. Neustadt liegt an der S-Bahnstrecke, aber ich kann mich nicht erinnern, dass wir früher mal dorthin gefahren sind. Es ein nettes kleines Städtchen, ca 25 Minuten Fahrt von Ludwigshafen aus. Bin ein bisschen spazieren gegangen und habe ein Eis gegessen. 










31/03/2025

Mit Nahverkehrszügen quer durch Deutschland

 
Frühling in Heidelberg

Wenn man ein Deutschland-Ticket hat, dann muss man es auch nutzen und so habe ich mich auf das Abenteuer eingelassen, mit Nahverkehrszügen von Herford nach Ludwigshafen zu fahren. Ungefähr sieben Stunden sollte es dauern, aber leider, leider fing es schon mit einer Störung in Bielefeld an, die dazu führte, dass ich nicht wie geplant aus Herford wegkam. Als nächstes habe ich es in Köln irgendwie geschafft, in den falschen Zug zu steigen und bin statt nach Koblenz nach Euskirchen gefahren, also nach Westen statt nach Süden. Als ich es dann endlich bis Koblenz geschafft hatte, hatte der nächste Zug eine halbe Stunde Verspätung. Insgesamt dauerte meine Reise deshalb 10 Stunden für ca 400 km. 

Thiago hat mich vom Bahnhof abgeholt und wir hatten drei nette Tage zusammen. Natürlich haben wir uns auch mit Jaci in Heidelberg getroffen. Da konnte ich dann das Deutschland-Ticket nochmals nutzen. 

Heute ging es dann nach Basel. Wieder mit Nahverkehrszügen und diesmal hat es ausgezeichnet geklappt. Nur minimale Verspätungen. Der Euro-Airport gefiel mir allerdings gar nicht. Er war größer, als ich gedacht hatte, aber null Atmosphäre und keine Möglichkeit, etwas Anständiges zu essen. Konnte mir nur ein eingepacktes Sandwich kaufen. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich trotz Schweizer Preise am Bahnhof in Basel gefuttert und wäre danach erst zum Flughafen gefahren. Beim nächsten Mal bin ich schlauer. Der ganze Ablauf am Flughafen war okay, aber die hatten eine neue Schikane: Ich musste meinen Fön aus dem Rucksack holen. Meine Flüssigkeiten hatte ich ja schon in Herford schön ordentlich eingetütet. 

Catania hat mich mit Regen begrüßt und die Temperaturen sind nicht höher als in Deutschland. Morgen soll es richtig pladdern  und maximal 13°C, ab Mittwoch wird es dann freundlicher. Sollte es auch, denn ich habe die Winterjacke bei Thiago gelassen.  

Thiagos Mieze Franzi

Und Flummi

20/03/2025

Eine lange Reise von Buenos Aires nach Herford

Herford, Zentrum

Gleich vorneweg: Es war eine gute Entscheidung, in Etappen von Argentinien nach Deutschland zu reisen. Alle Flüge waren pünktlich und ich war nur tagsüber unterwegs. Perfekt. Los ging es am Sonntag mit dem Flug von Buenos Aires nach São Paulo. Ich hatte ein nettes Hotel im Zentrum von Guarulhos, konnte ein paar Einkäufe erledigen und pão de queijo essen. Am Dienstag war der lange Flug von São Paulo nach Madrid dran. Abflug um 10:00 Uhr, Ankunft kurz vor Mitternacht Ortszeit. Kurze Taxifahrt ins Hotel - 22 Euro. Autsch. Aber Kartenzahlung direkt beim Taxifahrer möglich. Da das Hotel doch sehr außerhalb lag und auch das Wetter nicht so super war, habe ich am Mittwoch einen Arbeitstag eingelegt und bin nicht ins Zentrum von Madrid gefahren. Am Donnerstag dann der letzte Flug nach Düsseldorf. Dort habe ich gleich eine gute Tat vollbracht und zwei peruanischen Touristen geholfen, eine Fahrkarte nach Köln zu bekommen und sie am richtigen Gleis abgesetzt. Die waren sehr happy, dass sie Spanisch mit mir sprechen konnten. Mein eigener Zug fuhr pünktlich ab, aber vor Herne gab es dann eine Signalstörung, sodass ich eine Stunde später als geplant in Herford ankam. Das nervte zwar in dem Moment, aber letztlich war es kein großes Drama. 

Ich glaube, dieser Air China-Flug war meine bisher angenehmste Atlantik-Überquerung. Tagsüber zu fliegen funktioniert einfach besser für mich, alles unter 10 Stunden Flugzeit ist auch so halbwegs erträglich und die Zeitverschiebung von nur vier Stunden war ebenfalls hilfreich. 

Gerade habe ich eine SEHR soziale Woche hinter mir: Griechisch essen mit drei ehemaligen Klassenkameradinnen, Besuch bei Ana in Bünde, Treffen mit meiner Mutter, Kaffeetrinken mit einer anderen ehemaligen Klassenkameradin, Treffen mit Silke und heute dann Fahrt nach Bad Salzuflen mit Jutta. Dort habe ich ein paar Fotos gemacht. Deutschland ist schon hübsch mit den alten Häusern, das muss ich einfach mal sagen. 












Jetzt bin ich noch eine Woche hier und dann geht es weiter zu den Kindern und danach ab nach Sizilien. 

07/05/2023

Besuch in Deutschland

Das waren für meine Verhältnisse zehn recht vollgepackte Tage. Aber schön war es. Am 27. April kam ich am frühen Nachmittag in Stuttgart an und bin erstmal nach Ludwigshafen gefahren. Thiago hat mich vom Bahnhof abgeholt und beim ihm zu Hause warteten mein neues Handy und einige andere Kleinigkeiten auf mich, die ich bei Amazon bestellt hatte. 

Am nächsten Tag gab es ein Frühstück mit beiden Kindern in Heidelberg und danach sind Jaci und ich mit dem Zug nach Herford gefahren, wo wir von Jutta erwartet wurden und abends gegrillt haben. 

Am Sonntagnachmittag sind Jaci und ich dann nach Bünde gefahren, wo Jaci nach vier Jahren endlich ihre Freundin Ida mal wieder gesehen hat. Und ich deren Mama Ana nach zwei Jahren. Und vielleicht schafft die liebe Ana es ja, mich mal irgendwann irgendwo zu besuchen, vorzugsweise in Lateinamerika. 

Sonntagnachmittag ist Jaci dann wieder nach Hause gefahren. Ich habe mich in den folgenden Tagen noch mit zwei weiteren ehemaligen Klassenkameradinnen getroffen und zum Abschluss waren Jutta, ihr Mann, Ana und ich indisch essen. 

Fotos für meinen neuen Pass habe ich auch und der Termin für die Abgabe der Unterlagen in Lima kam früher als erwartet. Am 8. Juni darf ich ins Konsulat tappern und einen Tag später geht es dann ab nach Argentinien. 

Jetzt sitzt ich in einem Hotelzimmer in der Nähe des Flughafens von Amsterdam. Selbst mein Zimmer in Rom war billiger, Frühstück war inklusive und es hatte besseres Internet als dieser blöde Schuppen (Ibis Budget) mitten im Nirgendwo. Für schnelles Internet (Premium nennen sie es) muss man 10 Euro pro Tag bezahlen. 




15/07/2022

Von Mexiko nach Serbien

 Es ist schon mehr zwei Wochen her, seit ich Mexico City verlassen habe. Damit es chronologisch bleibt, schreibe ich jetzt erst über meine Reisewoche und im nächsten Artikel dann über Belgrad.

Mein letzter Tag in Mexico war nicht gerade super. Das fing auf dem Flug von Mexico City nach Cancún an, wo ich wie immer meine Flasche in der Hand hatte, um die verdammte Maske nicht tragen zu müssen. Während das Fluges kein Problem, aber nach der Landung bekam ich Streit mit einem Flugbegleiter und einer Amerikanerin. Man drohte mir Geldstrafe und Flugverbot an. Ich habe sämtliche Drohungen ignoriert und bin ohne Maske aus dem Flugzeug. War ja eh mein letzter Flug in Mexiko. 

In Cancún hatte ich ein Hotel in de Nähe des Flughafens gebucht. Das war ein großer Fehler. Es gab nicht ein einziges Restaurant in der Nähe, dafür aber jede Menge Mücken. Dazu kaum vorhandenes Internet und zum Schluss noch einen Stromausfall, der mir das Ladegerät meines Macbooks zerstörte - was ich erst in Europa bemerkte. Außerdem waren außer mir nur noch zwei Brasilianer in diesem komischen Hotel. Die waren auch nicht begeistert. 

Am Flughafen konnte ich problemlos ohne Maske laufen, aber es kam alle 5 Minuten eine Durchsage auf Englisch und auf Spanisch, dass man sie tragen soll. Absolut nervig. Und dann das Boarding. Ich stehe im Flugzeug und fast niemand trägt eine Maske. So genial. Allein aufgrund dieser Tatsache war dieser Flug soviel angenehmer als die Reise nach Deutschland letztes Jahr. 

Am Freitag, den 1. Juli gegen 14:00 Uhr bin ich dann in Zürich gelandet. Ich habe es geschafft, bis 21:00 Uhr wach zu bleiben, aber gut geschlafen habe ich leider trotzdem nicht. Am Samstag ging es dann mit dem Zug zu meinen Kindern. Sobald wir die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland überquert hatten, kam auch schon die Durchsage, dass ab jetzt eine Maske zu tragen sei. Was ich natürlich ignoriert habe. In Freiburg setzte sich eine Studentin zu mir, die die Maske unter der Nase hatte und sie schließlich auch abnahm. Wir haben uns sehr nett unterhalten und sie meinte, dass 80% ihrer Kommilitonen den Nonsens der linksgrünen Corona- und Gender-Bubble gut finden würden. Armes Deutschland. 

Das Wochenende mit den Kids war sehr nett, aber auch sehr schnell vorbei. Aber wir können uns ja jetzt öfter mal sehen. Mindestens einmal im Jahr. 

Am Montag ging es nach Stuttgart, wo ich mich kurz mit einer ehemaligen Schülerin aus Aserbaidschan getroffen habe und dann zum Flughafen gefahren bin. Um kurz vor Mitternacht stand ich in meinem Airbnb in Belgrad und im nächsten Artikel schreibe ich dann, wie es mir so in Serbiens Hauptstadt gefällt. 

Hotel in Cancún

Teurer Cappuccino in Zürich und die Handtasche hat jetzt ihr Zuhause bei meiner Tochter, da sie zum Reise nicht sehr praktisch ist

Deutsche Maskenfanatiker auf Schweizer Territorium (wo keine Maskenpflicht herrscht)