15/07/2022

Von Mexiko nach Serbien

 Es ist schon mehr zwei Wochen her, seit ich Mexico City verlassen habe. Damit es chronologisch bleibt, schreibe ich jetzt erst über meine Reisewoche und im nächsten Artikel dann über Belgrad.

Mein letzter Tag in Mexico war nicht gerade super. Das fing auf dem Flug von Mexico City nach Cancún an, wo ich wie immer meine Flasche in der Hand hatte, um die verdammte Maske nicht tragen zu müssen. Während das Fluges kein Problem, aber nach der Landung bekam ich Streit mit einem Flugbegleiter und einer Amerikanerin. Man drohte mir Geldstrafe und Flugverbot an. Ich habe sämtliche Drohungen ignoriert und bin ohne Maske aus dem Flugzeug. War ja eh mein letzter Flug in Mexiko. 

In Cancún hatte ich ein Hotel in de Nähe des Flughafens gebucht. Das war ein großer Fehler. Es gab nicht ein einziges Restaurant in der Nähe, dafür aber jede Menge Mücken. Dazu kaum vorhandenes Internet und zum Schluss noch einen Stromausfall, der mir das Ladegerät meines Macbooks zerstörte - was ich erst in Europa bemerkte. Außerdem waren außer mir nur noch zwei Brasilianer in diesem komischen Hotel. Die waren auch nicht begeistert. 

Am Flughafen konnte ich problemlos ohne Maske laufen, aber es kam alle 5 Minuten eine Durchsage auf Englisch und auf Spanisch, dass man sie tragen soll. Absolut nervig. Und dann das Boarding. Ich stehe im Flugzeug und fast niemand trägt eine Maske. So genial. Allein aufgrund dieser Tatsache war dieser Flug soviel angenehmer als die Reise nach Deutschland letztes Jahr. 

Am Freitag, den 1. Juli gegen 14:00 Uhr bin ich dann in Zürich gelandet. Ich habe es geschafft, bis 21:00 Uhr wach zu bleiben, aber gut geschlafen habe ich leider trotzdem nicht. Am Samstag ging es dann mit dem Zug zu meinen Kindern. Sobald wir die Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland überquert hatten, kam auch schon die Durchsage, dass ab jetzt eine Maske zu tragen sei. Was ich natürlich ignoriert habe. In Freiburg setzte sich eine Studentin zu mir, die die Maske unter der Nase hatte und sie schließlich auch abnahm. Wir haben uns sehr nett unterhalten und sie meinte, dass 80% ihrer Kommilitonen den Nonsens der linksgrünen Corona- und Gender-Bubble gut finden würden. Armes Deutschland. 

Das Wochenende mit den Kids war sehr nett, aber auch sehr schnell vorbei. Aber wir können uns ja jetzt öfter mal sehen. Mindestens einmal im Jahr. 

Am Montag ging es nach Stuttgart, wo ich mich kurz mit einer ehemaligen Schülerin aus Aserbaidschan getroffen habe und dann zum Flughafen gefahren bin. Um kurz vor Mitternacht stand ich in meinem Airbnb in Belgrad und im nächsten Artikel schreibe ich dann, wie es mir so in Serbiens Hauptstadt gefällt. 

Hotel in Cancún

Teurer Cappuccino in Zürich und die Handtasche hat jetzt ihr Zuhause bei meiner Tochter, da sie zum Reise nicht sehr praktisch ist

Deutsche Maskenfanatiker auf Schweizer Territorium (wo keine Maskenpflicht herrscht)

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