Das waren für meine Verhältnisse zehn recht vollgepackte Tage. Aber schön war es. Am 27. April kam ich am frühen Nachmittag in Stuttgart an und bin erstmal nach Ludwigshafen gefahren. Thiago hat mich vom Bahnhof abgeholt und beim ihm zu Hause warteten mein neues Handy und einige andere Kleinigkeiten auf mich, die ich bei Amazon bestellt hatte.
Am nächsten Tag gab es ein Frühstück mit beiden Kindern in Heidelberg und danach sind Jaci und ich mit dem Zug nach Herford gefahren, wo wir von Jutta erwartet wurden und abends gegrillt haben.
Am Sonntagnachmittag sind Jaci und ich dann nach Bünde gefahren, wo Jaci nach vier Jahren endlich ihre Freundin Ida mal wieder gesehen hat. Und ich deren Mama Ana nach zwei Jahren. Und vielleicht schafft die liebe Ana es ja, mich mal irgendwann irgendwo zu besuchen, vorzugsweise in Lateinamerika.
Sonntagnachmittag ist Jaci dann wieder nach Hause gefahren. Ich habe mich in den folgenden Tagen noch mit zwei weiteren ehemaligen Klassenkameradinnen getroffen und zum Abschluss waren Jutta, ihr Mann, Ana und ich indisch essen.
Fotos für meinen neuen Pass habe ich auch und der Termin für die Abgabe der Unterlagen in Lima kam früher als erwartet. Am 8. Juni darf ich ins Konsulat tappern und einen Tag später geht es dann ab nach Argentinien.
Jetzt sitzt ich in einem Hotelzimmer in der Nähe des Flughafens von Amsterdam. Selbst mein Zimmer in Rom war billiger, Frühstück war inklusive und es hatte besseres Internet als dieser blöde Schuppen (Ibis Budget) mitten im Nirgendwo. Für schnelles Internet (Premium nennen sie es) muss man 10 Euro pro Tag bezahlen.




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