Kathedrale
Obwohl Peru an Chile grenzt, gibt es zwischen beiden Ländern einen Zeitunterschied von zwei Stunden. Der Flug dauerte drei Stunden und da ich mir einen Platz in Reihe 4 gekauft hatte, kam ich schnell aus dem Flieger und entsprechend auch schnell durch Migraciones. In Lima hatten sie mich tatsächlich vor dem Boarding nach meinem Weiterflugticket gefragt. Zum ersten Mal mal wieder nach langer Zeit. Aber ich bin ja immer darauf vorbereitet. Meist mit Hilfe von einer stornierbaren Reservierung, aber diesmal hatte ich schon in Lima das Busticket nach Mendoza gekauft.
Tja, um es kurz zu machen, ich bin mit Santiago nicht so wirklich warm geworden. Die Stadt ist modern, fühlt sich sicher an, es gibt eine U-Bahn und Busse, die ähnlich wie in Buenos Aires mit der gleichen Karte funktionieren, Parks, ein angenehmes Klima, eine schöne Lage direkt an den Anden, Fußgängerzone mit vielen Geschäften und Futterplätzen. Trotz alldem ist es nicht mein Ding. Warum genau das so ist, kann ich nicht sagen. Überrascht haben mich die vielen ambulanten Händler in der Innenstadt. Irgendwie hatte ich das in Chile nicht erwartet. Auch Obdachlose gab es mehr als genug.
Meine Wohnsituation war nicht ideal und daran bin ich selbst schuld. Da Chile relativ teuer ist, habe ich nur ein Zimmer gemietet. Die Chilenin, in deren Wohnung ich bin, macht Home Office, d.h. sie war den ganzen Tag zu Hause und arbeitete in der Wohnküche. Die zentrale Lage der Wohnung war natürlich ideal. Ich konnte fast überall gut zu Fuß hinlaufen. Letztlich war Santiago gar nicht so arg teuer, ich hatte es mir schlimmer vorgestellt.
Nun kommt eine Woche Valparaíso in einem Hotel und danach habe ich in Mendoza und Buenos Aires wieder Wohnungen. Außerdem habe ich heute einen Flug von Buenos Aires nach São Paulo gekauft.
Plaza de Armas
Plaza de Armas
Regierungspalast La Moneda
Chilenische Flagge
Ají de gallina - Mein peruanisches Lieblingsgericht kostet hier fast doppelt soviel wie in Peru. Aber es war lecker und ich esse ja nicht jeden Tag im Restaurant. Frühstück lag immer nur bei 6-7 Euro.
Museo de Bellas Artes
Parque Quinta Normal
Ganz in der Nähe vom Stadtzentrum ist ein Hügel, der Cerro Santa Lucia, aus dem sie einen Park gemacht haben, wo man sich vom Lärm der Umgebung erholen kann und eine schöne Aussicht auf Santiago hat:
Heute ging es auf den Cerro San Cristóbal, der Hausberg Santiagos, der ein riesiger Park ist. Dort gibt es auch den Zoo und zwei Schwimmbäder, aber die habe ich mir erspart. Ich bin nur mit den Seilbahn bis ganz nach oben gefahren und ein bisschen herumgelaufen. Ist ein ziemlich religiöser Berggipfel mit einer Madonnen-Statue (oder sowas Ähnliches) und vielen Kreuzen. Man wird auch mit religiöser Musik beschallt. Weiter unten gab es noch einen hübschen japanischen Garten.
Papst Johannes Paul II
Die Madonna oder Heilige
Skyline von Santiago mit Seilbahn
Japanischer Garten




















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