14/03/2024

Mal wieder Abschied aus Lima

 

Letzte Woche war es dann mal wieder soweit, dass Sergio und ich unseren üblichen Streit hatten. Sas Thema war nicht neu: Fehlende Kommunikation seinerseits. Mich und übrigens auch Jessica nervt es, dass er seine Reisepläne nicht oder extrem spät kommuniziert und auch im Alltag einfach nichts sagt. Wir hören oft von irgendwelchen Sachen, während er telefoniert. Oder Jessica sitzt hier und will eigentlich nach Hause, hat aber keine Ahnung, ob er nun noch einmal ins Büro kommt oder nicht. Von ihm kommt dann die reizende Antwort, dass er alles sagt, was wichtig ist und alles andere privat ist. Früher waren unsere Streitereien dramatischer. Heute knallt es einmal kurz und am nächsten Tag tun wir beide so, als wäre nichts passiert. Der Mann wird sich nicht ändern. Man muss ihn nehmen, wie er ist.

Also werden wir uns morgen freundlich voneinander verabschieden und dann geht es ab nach Chile. So richtig sesshaft werde ich in Buenos Aires wohl doch nicht, zumindest noch nicht. Irgendwie habe ich das Gefühl, es ist ganz schwierig, dieses Nomadische wieder abzulegen. Nach Lima werde ich dieses Jahr jedenfalls kein zweites Mal fahren. Vielleicht nächstes Jahr. Vielleicht auch nicht. 


Barranco hat jetzt eine Mafalda, sehr bekannte argentinische Comic-Figur



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