15/06/2023
Buenos Aires: La Boca, San Telmo und Spaziergang bis zur Casa Rosada
10/06/2023
Ankunft in Argentinien
Mein Pass-Termin im deutschen Konsulat in Lima verlief problemlos. In ca sechs Wochen bekomme ich eine Email und kann dann einen Termin machen, um den Pass abzuholen. Mit diesem zweiten Termin dauert es nicht so lange wie mit dem ersten. Ich muss mich aber auch nicht hetzen, der Pass wartet auf mich, selbst wenn ich erst im September oder Oktober kommen sollte.
Und nun bin ich in Argentinien. Der Flug von Lima nach Buenos Aires dauerte 4,5 Stunden und ich war zur Abwechslung nicht alleine. Sergio hatte den gleichen Flug gebucht, weil er endlich mal wieder seinen Bruder und Freunde besuchen wollte. Am Flughafen Ezeiza haben sich unsere Wege dann getrennt, weil er nach La Plata gefahren ist und ich zu meinem Airbnb in Balvanera. Das ist ein Stadtteil von Buenos Aires und zwar nicht einer von denen wo jede Menge Gringos und digitale Nomaden herumlaufen und die Preise entsprechend hoch sind. Ich habe eine sehr nette Wohnung von 60 Quadratmetern und die nächste U-Bahn-Station ist nur 300 Meter entfernt.
Mein erster Gang heute morgen führte mich zu Western Union, um das Geld abzuholen, dass ich mir selber geschickt hatte. Danach konnte ich dann einen ersten Besuch im Supermarkt machen. Aufgrund der Inflation und ganz komischer staatlicher Regelungen läuft in Argentinien fast alles mit Bargeld, weil man bei Kartenzahlung fast immer mehr bezahlt. Der nächste wichtige Punkt war meine SUBE-Karte, die man für U-Bahn, Busse und die Nahverkehrszüge braucht. Nun fehlt nur noch eine argentinische SIM-Karte, aber das ist nicht so dringend, weil meine peruanische SIM ohne Mehrkosten in fast ganz Lateinamerika funktioniert.
Das Wetter ist kühl, aber heute zumindest trocken und nicht windig. Schauen wir mal, wie sich das so entwickelt.
28/05/2023
Zurück in Lima
Am 15. Mai ging es mit Zwischenstopp in Bogotá nach Lima. Klappte alles problemlos. Sergio und Jessica hatten viel zu viel für mich eingekauft und es war wirklich schön, die beiden wiederzusehen. Vor allem war und ist es traumhaft, nach der Airbnb-Pleite von Aruba wieder eine vernünftige Wohnung zu haben. Ich bin in Sergios Airbnb und ich wohne sogar umsonst. Naja, nicht direkt umsonst, weil wir vereinbart haben, dass ich Sergios Website aktualisiere und wir noch einige andere Dinge zusammen machen. Das klappt gut. Wir treffen uns meist morgens zu einer kurzen Brainstorming-Session bei einem Cappuccino.
Die ersten Tage in Barranco waren irgendwie merkwürdig. Nachdem ich ja nun einen Großteil der sogenannten Pandemie hier verbracht hatte und am Ende nur noch genervt von dem ganzen Masken- und Impfwahnsinn war, war es komisch, dass plötzlich wieder alles wie 2019 ist. Natürlich laufen auch hier weiterhin ein paar Leute mit der verdammten Gesichtswindel durch die Gegend, so wie überall. Aber ansonsten ist es wieder das bekannte chaotische Lima. Es ist wirklich nett, eine Weile hier zu sein, aber gleichzeitig merke ich, dass ich hier nicht mehr längere Zeit sein möchte und auch schnell wieder in altbekannte und nicht immer gute Routinen rutsche. Allerdings ging die erste Hälfte meines Aufenthaltes hier doch sehr schnell herum.
12/05/2023
Aruba - Der große Reinfall
07/05/2023
Besuch in Deutschland
Das waren für meine Verhältnisse zehn recht vollgepackte Tage. Aber schön war es. Am 27. April kam ich am frühen Nachmittag in Stuttgart an und bin erstmal nach Ludwigshafen gefahren. Thiago hat mich vom Bahnhof abgeholt und beim ihm zu Hause warteten mein neues Handy und einige andere Kleinigkeiten auf mich, die ich bei Amazon bestellt hatte.
Am nächsten Tag gab es ein Frühstück mit beiden Kindern in Heidelberg und danach sind Jaci und ich mit dem Zug nach Herford gefahren, wo wir von Jutta erwartet wurden und abends gegrillt haben.
Am Sonntagnachmittag sind Jaci und ich dann nach Bünde gefahren, wo Jaci nach vier Jahren endlich ihre Freundin Ida mal wieder gesehen hat. Und ich deren Mama Ana nach zwei Jahren. Und vielleicht schafft die liebe Ana es ja, mich mal irgendwann irgendwo zu besuchen, vorzugsweise in Lateinamerika.
Sonntagnachmittag ist Jaci dann wieder nach Hause gefahren. Ich habe mich in den folgenden Tagen noch mit zwei weiteren ehemaligen Klassenkameradinnen getroffen und zum Abschluss waren Jutta, ihr Mann, Ana und ich indisch essen.
Fotos für meinen neuen Pass habe ich auch und der Termin für die Abgabe der Unterlagen in Lima kam früher als erwartet. Am 8. Juni darf ich ins Konsulat tappern und einen Tag später geht es dann ab nach Argentinien.
Jetzt sitzt ich in einem Hotelzimmer in der Nähe des Flughafens von Amsterdam. Selbst mein Zimmer in Rom war billiger, Frühstück war inklusive und es hatte besseres Internet als dieser blöde Schuppen (Ibis Budget) mitten im Nirgendwo. Für schnelles Internet (Premium nennen sie es) muss man 10 Euro pro Tag bezahlen.

















































