Nun bin ich auf der anderen Seite von Italien. Fünfeinhalb Stunden hat die Zugfahrt gedauert, mit zweimal Umsteigen. Napoli war nur ein Mini-Break, zwei Übernachtungen. Richtig viel Glück hatte ich mit dem Wetter. Nachdem es am Dienstag in Ostuni noch einmal so richtig ungemütlich und auch windig war, stiegen die Temperaturen gestern und heute bis auf 15°C und es herrschte strahlender Sonnenschein. Das gefällt mir doch wesentlich besser als die einstelligen Temperaturen :-).
02/02/2023
Napoli
23/01/2023
Ostuni - La Città Bianca
13/01/2023
Ankunft in Italien
Das erste Mal seit 2017 (damals von Buenos Aires nach Uruguay), dass ich per Fähre das Land gewechselt habe. Etwa 5,5 Stunden hat die Überfahrt gedauert. Das Einchecken war fast so nervig wie am Flughafen. Beim Ticketkauf hatte man mir gesagt, ich solle zwei Stunden vor Abfahrt kommen. Tatsächlich fing das Boarding dann erst eine Stunde später an und abgefahren sind wir um 15:00 statt um 14:00 Uhr. Das hatte ich befürchtet, denn ich hatte diese Fähre während meiner vier Wochen in Vlora ja oft Richtung Italien wegfahren sehen - und zwar nie um 14:00 Uhr.
Die Fähre selbst muss ursprünglich in Skandinavien Dienst getan haben, denn die komplette Beschriftung war schwedisch/englisch. Da ich ja nun doch recht spät in Brindisi ankam, habe ich mir ein Taxi zum B&B genommen. Das war ein Fehler. 25 Euro für knapp 5 km. Ich bin definitiv nicht mehr auf dem Balkan oder in Lateinamerika. Ab jetzt nur noch öffentliche Verkehrsmittel.
Brindisi ist nicht so super interessant, aber ich bin auch nur heute hier und habe halt einmal das Zentrum abgelaufen. Es gibt ein altes Schloss, dass ich eigentlich besichtigen wollte. Nun, hätte ich mir die Kommentare auf Google Maps durchgelesen, hätte ich vorher bemerkt, dass es ein Marinestützpunkt und keine Touristenattraktion ist. So hat mich natürlich jemand zurückgepfiffen, als ich versuchte, am Wachhäuschen vorbei auf das Gelände zu gelangen.
Der Unterschied zu den Balkanländern ist enorm. Dort waren immer Menschen in den Cafés und fast alles war geöffnet. Hier musste ich heute morgen erstmal eine ganze Weile laufen, bis ich ein Café mit Tischen auf der Straße fand, wo ich in der Sonne einen Cappuccino trinken konnte. Man sieht auch mehr Menschen mit Masken. Nicht extrem viele, aber doch so einige, die mit den Kaffeefiltern auf der Straße herumlaufen. Nun gut, schauen wir mal, wie Italien so wird. Morgen geht es weiter nach Ostuni. Nicht weit, nur eine halbe Stunde mit dem Zug.
01/01/2023
Rückblick 2022 und Ausblick auf 2023
21/12/2022
Ausflug zur Insel Zvernec
Heute stand nach längerer Zeit mal wieder ein Ausflug auf dem Programm. Die Insel Zvernec liegt in der Nalta-Lagune, etwa 12 km nördlich von Vlora. Natürlich gibt es keinen Bus. Also habe ich mir gedacht, ich leiste mir hin ein Taxi und laufe dann zurück nach Vlora. Das hat auch wunderbar geklappt. Gut, mir taten die Füße weh und ich war erstmal ziemlich erledigt, als ich wieder im Airbnb ankam. Bin halt nicht der sportlichste Mensch. Egal. Das Wetter war optimal (Sonne und ungefähr 16°C) und der Ausflug hat sich gelohnt. Auf der Insel ist ein kleines orthodoxes Kloster mit Kirche aus dem Mittelalter. Die Insel ist heute nicht mehr so wirklich eine Insel, weil es einen Steg gibt. Soll heißen, sie liegt nicht weit vom Festland entfernt. Es war wohl auch früher für die Mönche kein Problem, mit dem Boot überzusetzen. Auf dem Rückweg habe ich durch Zufall eine Konditorei entdeckt, die total leckeres Tiramisu hatte. Da gehe ich bestimmt nochmal hin.





























































