Die 10 Tage in Sucre vergingen schnell und relativ ereignislos. Mein Airbnb war extrem gemütlich und das hat dann ja gerne zur Folge, dass ich gerne drinnen bleibe. Außerdem hat mich ein Schnupfen erwischt. Nichts Dramatisches, nur laufende Nase, aber somit hatte ich eine weitere Ausrede, es mir zu Hause gemütlich zu machen.
Natürlich habe ich ein bisschen etwas von Sucre gesehen. Mit den vielen weißen Gebäuden im Zentrum erinnerte es mich an Arequipa in Peru. Aber Bolivien ist insgesamt noch quirliger. Viele kleine Geschäfte, viele Straßenverkäufer. Und überhaupt keine morgendliche Café-Kultur. Das war mir ja vor zwei Jahren schon in Santa Cruz aufgefallen. Bei meinen täglichen Cappuccinos saß ich immer mutterseelenallein im Café.
Da Bolivien dieses Jahr am 6. August 200 Jahre Unabhängigkeit gefeiert hat und die Unabhängigkeitserklärung in Sucre unterschrieben wurde, hingen in der ganzen Stadt noch sehr viele bolivianische Flaggen. Ok, vielleicht ist das immer so. Die Bolivianer sind sehr traditionell und sehr stolz auf ihr Land, das war ganz klar mein Eindruck. Bolivien ist irgendwie anders. Leben möchte ich hier nicht, aber irgendwie mag ich das Land.






















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