Teleférico Quito
Quito hat eine Seilbahn. Die sind ja allgemein beliebt in den Andenländern. Mit der "TelefériQuo" kann man auf 4000 Meter Höhe fahren. Zur Erinnerung, Quito-Stadt liegt auf 2800 Meter Höhe. Die Fahrt dauert 18 Minuten und oben ist es schon ein Stückchen kühler. Aber längst nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte. Es gibt einen Wanderweg, aber das sind insgesamt 5 Stunden laufen und dazu hatte ich beim besten Willen keine Lust. Meine Aussicht hatte ich ja schon und die ändert sich ja nicht so arg. Vorsichtshalber hatte ich eine Thermoskanne Coca-Tee mitgenommen, wegen Kälte und Höhe, aber das war unproblematisch. Der Tee ist trotzdem lecker. Die Coca-Blätter sind nicht mein Fall, die schmecken widerlich.
Untere Station der Teleférico, aber auch schon höher als die Stadt
Blick auf Quito und die Seilbahn von oben.
Man kann theoretisch auch zu Fuß den Berg hoch- und runterlaufen
Kurz nach der Ankunft habe ich noch etwas geschnattert, deshalb Halstuch
So sieht es da oben aus.
Beginn des Wanderweges
Quito hat eine enorme Nord-Süd-Ausdehnung, während es westlich und östlich durch die Berge begrenzt wird
Eine Kirche mitten im Nirgendwo. Anders als Peru und Bolivien ist Ecuador auf einer Höhe von 4000 Meter nicht besiedelt.
Mitad del Mundo - Am Äquator
Quito liegt fast direkt am Äquator, nur 30 km südlich. Anders als alle anderen Länder und Regionen am Äquator ist das Klima aufgrund der Höhenlage nicht tropisch. Allerdings liegt Mitad del Mundo etwa 400 Meter niedriger als die Stadt Quito und das merkt, es ist gleich viel wärmer. Da die Fahrt nach Mitad del Mundo nur 12 Dollar mit dem Uber kostete, habe ich mir das gegönnt. Irgendwie habe ich gerade keine Lust, mich mit Bussen auseinanderzusetzen. Liegt natürlich an den extrem günstigen Uber-Preisen. Mitad del Mundo ist natürlich in gewisserweise ein Tourist-Trap mit Restaurants, Cafés und Souvenirläden. Ich habe mir ein T-Shirt gegönnt, weil ich eh ein altes ersetzen muss. Es war nicht spektakulär, aber ein netter Ausflug.
Die gelbe Linie ist der Äquator
Am Sonntag wechsle ich mein Airbnb. Die neue Behausung liegt im historischen Zentrum von Quito. Das soll sehr schön sein. Hier werde ich die Mall mit den vielen Futter-Optionen vermissen. Es war immer praktisch, dort etwas zu kaufen, was dann für zwei Tage reichte. Mit meiner Diät läuft es hoffentlich weiterhin gut. Ein einziges Mal habe ich mir ein komplettes Frühstück gegönnt:
Das war ein vegetarisches Omelett mit Gemüse, Käse, Avocado und Tomaten. Sehr mächtig, aber auch sehr lecker. Habe gearbeitet, während ich es langsam verspeist habe.
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