28/08/2025

Islas Flotantes Uros

 


Die Woche in Lima ging sehr schnell herum. Viel Arbeit, viel Zeit mit Sergio und Jessica. Gestern bin ich dann nach Juliaca geflogen. Gut eine Stunde Flugzeit von Lima aus und der nächstgelegene Flughafen, wenn man den Titicaca-See besuchen möchte. Danach noch einmal eine Stunde Fahrt bis Puno. Sowohl Juliaca als auch Puno sind ziemlich hässliche Städte. Die bauen ihre Häuser nicht fertig, weil sie dann weniger Steuern bezahlen. Als Folge davon ist das Stadtbild einfach hässlich. Völlig normal in Peru, auch in den weniger schicken Stadtteilen von Lima. 

Gut, aber ich wollte ja keine Stadtbesichtigung machen. Mein Hotel hier in Puno ist leider auch nicht schön. Ich hasse es, wenn mein Zimmer kein Fenster hat. Und so leicht anstrengend ist die Höhe von knapp 4000 Meter auch wieder. Kopfschmerzen und wenig Energie. Aber genug mit der Meckerei. Ich bin ja wegen des Sees und der Kultur hier, also habe ich heute die Islas Flotantes (Uros) besucht. Wie nennt man das auf Deutsch? Schwimmende Inseln? Das fand ich immer faszinierend und es war genial, es nun einmal in natura gesehen zu haben. 

Man fährt von Puno aus 30 Minuten mit dem Boot nach Uros. Die Bewohner bestimmen, welche Inseln besucht werden dürfen, denn viele sind sehr klein und jede Gruppe bekommt so die Gelegenheit, ca zweimal im Monat etwas direkt an Touristen verkaufen zu können. Ich habe das nicht privat gemacht, sondern mit einer kleinen Tour. Wir waren drei Portugiesen (mal was anderes), zwei Peruaner aus Lima und ich). 

Ja, wenn man auf der Insel ist, sieht man, dass sie sich bewegt. Wegschwimmen kann sie nicht, weil sie verankert ist. Aber die Bewohner können entscheiden, ihre Insel woanders hinzubringen. Machen sie aber nicht oft. Früher haben sie vom Fischfang gelebt. Heute fangen sie nur noch für den Eigenbedarf Fische und ihre sonstigen Einnahmen kommen vom Tourismus. Da keinerlei Landwirtschaft und auch Hühnerhaltung nicht möglich ist, müssen sie Obst, Gemüse, Eier und Fleisch in Puno kaufen. 

Normale Geburten finden auf den Inseln statt und es gibt auch eine Krankenstation auf einer der größeren Inseln. 

Das ist noch Puno. 

Candelaria - Wichtiges Fest in Puno

Hier geht es zum Hafen

Das ist schon die kleine Isla Flotante, die wir besucht haben. 

Wenn Besucher kommen, breiten sie alles aus, was sie hergestellt haben. 

Das ist Jenny, "la presidenta" der Mini-Insel

So sehen ihre Häuser von innen aus. Ein Raum, eigentlich nur ein Bett, das war's. 



Überraschung, es gab eine Katze auf der Mini-Insel

Besucher und Bewohner

Dieses Boot hat uns nach Uros gebracht

Mit diesem Boot haben wir eine 20minütige Fahrt gemacht. 




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