Der Koffer, den ich Mendoza gekauft hatte, ist gut mit mir zusammen in Buenos Aires angekommen. Ich musste nicht einmal extra bezahlen. Natürlich fange ich jetzt nicht an, mit Koffer durch die Gegend zu reisen. Das gute Stück bleibt hier.
Dafür, dass ich erst sechs Tage hier bin, habe ich schon einiges erledigt. Das Airbnb gefiel mir auf Anhieb so gut, dass ich schon am zweiten Tag die Besitzer gefragt habe, ob ich es regulär mieten kann. Tja, und nun habe ich einen regulären argentinischen Mietvertrag für Juli, August und September. 500 Dollar im Monat und das Geld wollen sie tatsächlich in Dollar-Scheinen. Bin ja im Juni noch einmal zwei Wochen in Peru, um Papiere für die argentinische Aufenthaltserlaubnis zu holen, da muss ich mir dann auch die Dollar besorgen.
Eine neue Brille bekomme ich nächste Woche auch. War bei einer Optikerin in der Nähe und die war sooo nett. Überhaupt sind sie hier alle einfach nur nett. Ich liebe diese Stadt. Und ich stelle fest, ich muss nur in Buenos Aires sein, um zu wissen, dass ich gar nicht mehr nomadisch sein will. Es gibt hier ja alles, was ich brauche. So viele Geschäfte, Cafés, Restaurants, Theater, Museen. Es stört mich nicht einmal sonderlich, dass das Wetter schon recht kühl ist.
Ideal wäre es, wenn ich jedes Jahr so im Juni, Juli und August in Europa sein könnte. Ich habe wieder angefangen, Ungarisch zu lernen und würde da gerne nächstes Jahr ein paar Wochen verbringen. In Budapest (ebenfalls eine Lieblingsstadt), aber auch in einer kleineren Stadt, wo nicht jeder Deutsch oder Englisch spricht.
Heute war ich im Botanischen Garten. Ein bisschen spazieren gehen, frische Luft schnappen. Morgen muss ich arbeiten, es gibt einiges zu tun.












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