19/02/2023

Zwischenstopp in Messina

 


Die Zugfahrt von Salerno nach Messina war nicht so wirklich optimal. Bei Fernzügen bekommt man von Tren Italia automatisch einen Sitzplatz zugewiesen. Anders als in Deutschland muss man also nicht bezahlen, hat aber auch keine Möglichkeit, sich seinen Platz auszusuchen. Natürlich hatte ich wieder einen Gangplatz und zudem während der ganzen Fahrt einen Typen neben mir, der ständig seine Ellbogen oder seine Beine ausgefahren hat und in meinem Bereich eingedrungen ist. Ich hasse das, wenn mir jemand zu nahe kommt, den ich nicht kenne. Das war das einzig Nette an der verdammten Plandemie, die Leute sind mir nicht ständig auf die Pelle gerückt. 

Ich hatte diesen Zug gewählt, weil ich nicht umsteigen musste und dachte, es wäre vielleicht ganz interessant zu erleben, wie man mit einer Zugfähre die Straße von Messina überquert. Tatsächlich war es langwierig und langweilig. Die gesamte Prozedur (Zug auf die Fähre - Überfahrt - Zug runter von der Fähre) hat fast anderthalb Stunden gedauert. 

Nun gut, auf jeden Fall bin ich jetzt auf Sizilien. Die Stadt Messina ist okay, aber nicht überwältigend. Viele Kirchen und ein netter Blick aufs Meer. Mein Winter ist definitiv vorbei, würde ich mal sagen. Selbst ohne Sonne fühlen sich die 15°C nicht wirklich kalt an und mit Sonne (heute) war es richtig warm. Ich bin in einem hübschen kleinen Hotel mit Frühstücksbuffet und schnellem Internet. Das Badezimmer hat keine Tür, was nicht tragisch ist, weil ich alleine bin, aber eigentlich ist das hier ein Doppelzimmer und ich zumindest habe auf dem Klo gerne ein bisschen Privatsphäre :-D. 

Hier sind ein paar Eindrücke von Messina. Erst einmal vom Samstag (bewölkt): 








Am Sonntag schien die Sonne und natürlich sehen die Bilder dann gleich hübscher aus: 










Morgen geht es für einen Monat auf die Insel Lipari. Dort wohnen nur etwa 13.000 Menschen und ich denke mal, im Februar/März wird es sehr ruhig sein. Bin gespannt. 

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