Von Neapel nach Salerno dauert es mit dem Regionalzug etwa 40 Minuten. Und der einzige Maskenfanatiker des Abteils setzte sich ausgerechnet neben mich. Junger Kerl mit FFP2. Was denken diese Menschen sich? Denken sie überhaupt oder sind sie komplett brainwashed? Sollte mal etwas wirklich Schlimmes passieren, fallen diese Typen vor lauter Schreck sofort tot um, das ist schon mal ganz klar.
Egal, ich bin angekommen. Diesmal habe ich nur ein Zimmer gemietet, aber es hat ein eigenes Badezimmer, einen Balkon mit Blick aufs Meer sowie Kühlschrank, Mikrowelle, Wasserkocher. Genug Privatsphäre also. Ähnlich wie nach Ostuni hat es mich nach Salerno auch eher zufällig verschlagen, aber die Stadt ist wirklich nett. Größer als Ostuni, aber wesentlich kleiner als Neapel, auch mit vielen engen Gassen und einer schönen Promenade am Meer.
Mein Balkon
Oben auf dem Berg liegt die Burg Arechi. Und nein, ich hatte keine Lust, mich da hoch zu quälen. Ich war nie so der Berg-Fan. Es ist anstrengend, wahrscheinlich kälter und windiger als hier unten und so sehr lockt mich die wahrscheinlich nette Aussicht nicht.
Strandpromenade von Salerno
Chiesa della Santissima Anunziata
Kathedrale
Park zum Relaxen, nur 5 Minuten vom Airbnb
In den zwei Wochen Salerno habe ich trotz nicht immer optimalen Wetters auch die zwei Ausflüge geschafft, die auf dem Programm standen. Es spielt bei mir immer eine große Rolle, ob das Hinkommen einfach ist und dank super Zugverbindungen war das das Fall. Ich bin also nach Paestum gefahren und habe mir die dort noch stehenden uralten griechischen Tempel angeschaut und natürlich nach Pompeji. Es hätte noch weitere Ausflugsmöglichkeiten gegeben, aber in der ersten Woche war es halt arschkalt und ich muss ja auch arbeiten. Das ist aber okay. Ich war nie der Typ, der durch die Gegend hetzt und unbedingt ALLES sehen will.
Ein nettes Café zum morgendlichen Arbeiten gab es ebenfalls wieder und in der zweiten Woche war es sogar möglich, dort auf der Terrasse zu sitzen.
Ich liebe zwar meinen Cappuccino, aber ich hätte gerne mal wieder ein mexikanisches Frühstück :-)
Übermorgen geht es weiter nach Süden. Zunächst einmal stehen drei Tage Messina auf dem Programm. Das ist schon Sizilien. Dann geht es nach Lipari, eine der Äolischen Inseln.
Gestern habe ich noch diesen lustigen Lieferwagen von DHL gesehen. Eine Art Tuc-Tuc, angepasst an die schmalen Gassen.











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