14/03/2022

Die ersten Tage in Oaxaca de Juárez

Der Flug von Cancún nach Oaxaca dauerte knapp zwei Stunden und da Oaxaca de Juárez zeitlich eine Stunde hinter Cancún liegt, kam ich vor 10 Uhr morgens dort an. Natürlich viel zu früh für mein Airbnb. Da mir das klar gewesen war, bin ich gleich vom Flughafen aus zum Selina gefahren. Die Selina Hostels sind gerade in Lateinamerika weit verbreitet und haben alle einen Coworking Space. Sie sind total schön, aber Einzelzimmer sind leider extrem teuer, sodass es zumindest momentan keine Option ist, sich dort mal einzumieten. Aber die Coworks kann man auch als Externe nutzen und hier sind die Preise ziemlich günstig. Für einen Tag habe ich ca 7 US-Dollar bezahlt, eine Woche kostet ca 26 USD und beinhaltet auch das Wochenende. Ich hatte befürchtet, dass vielleicht Maskenpflicht bestünde, aber zum Glück war das nicht der Fall und es hat auch niemand eine getragen. Ansonsten rennt hier in der Stadt aber so gut wie jeder mit Maske herum. Genauso schlimm wie in Lima, nur halt keine Doppelmasken. Nun gut, lassen wir das. 

Die Stadt ist jedenfalls total schön, sehr mexikanisches Feeling. Völlig anderes Klima als in Yucatán. Tagsüber ziemlich heiß, so um die 30°C, aber eine eher trockene Hitze. Morgens und abends frisch. Nachts gehen die Temperaturen sogar runter bis 6°C. Mein Airbnb ist ein kleines Studio. Ohne wirkliche Kochmöglichkeit, aber man kann sich ein kleines Frühstück machen und es gibt jede Menge Läden, Cafés und kleine Restaurants in der Nähe, in denen man preiswert essen, aber auch angenehm arbeiten kann.

Ab morgen hilft meine virtuelle Assistentin aus Argentinien mir, mein A1-Buch für Deutschlerner für spanische Muttersprachler zu adaptieren, d.h. Grammatikerklärungen auf Spanisch und Vergleiche zu Spanisch anstatt zu Englisch. Wenn es sich gut verkauft und somit lohnt, passe ich vielleicht alles für den spanischsprachigen Markt an. 

Auch der kleine Shop auf meiner Website ist gut gestartet und generiert die ersten Einnahmen. Fast die Hälfte meines Einkommens kommt jetzt aus "passiven" Einnahmen, während es im Februar 2021 gerade mal 72 Euro waren. Passiv in Anführungsstrichen, weil natürlich sehr viel Arbeit dahintersteckt. Aber es ist halt kein Tausch Zeit gegen Geld mehr und ich bin viel flexibler mit meiner Zeiteinteilung. Und auch die Abhängigkeit vom Internet ist nicht mehr so stark. 

Meine Straße an einem ruhigen Sonntagnachmittag

Der Hof von meinem Airbnb, der Host wohnt links. 

Es gibt hier viel Street Art. 

Santo Domingo de Guzmán Kathedrale

Frühstück in meinem Lieblingscafé

Museo Textil de Oaxaca

Centro

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