Letztlich war alles total problemlos. Sobald ich im Flughafengebäude war, hatte sich das mit der Doppelmaske erledigt. Auch beim Boarding hat niemand etwas gesagt. Tatsächlich hatte ich den Eindruck, dass im internationalen Teil des Flughafens von Lima mehr Menschen nur mit einer Maske herumliefen als auf der Straße. Auch der Flug mit SKY war stressfrei - mal davon abgesehen, dass wir mit 45 Minuten Verspätung abgeflogen sind und ich dringend auf die Toilette musste, weil ich am Flughafen einen Cappuccino getrunken hatte. Meine Maske saß maximal unter meiner Nase, meistens jedoch am Kinn oder war ganz ab und niemand hat etwas gesagt. Ich war nicht einmal die einzige, die das so gemacht hat, vermute aber mal, dass die meisten anderen auch Ausländer waren.
Im Flughafen von Cancún konnte man problemlos ohne Maske sein, ebenso im Bus zum Zentrum. Die meisten tragen zwar weiterhin eine Maske, aber solange man mich damit in Ruhe lässt, ist mir das egal. Es ist halt nur netter, wenn nicht JEDER um mich herum die blöde Gesichtswindel trägt.
Vom Busbahnhof bis zum Airbnb war es diesmal nicht weit, sodass ich problemlos laufen konnte. Aber dann war ich drin im Airbnb, habe einmal von innen abgeschlossen - und bekam die Tür nicht mehr auf. Ich habe es eine Viertelstunde versucht und schließlich meiner Gastgeberin eine Nachricht geschickt, dass ich eingesperrt bin. Sie kam eine Stunde später und hat mich befreit, aber diese Tür schließe ich jetzt ganz sicher nicht noch einmal von innen ab.
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