25/03/2023

Catania, Sizilien

 

Gestern um sieben Uhr aufgestanden, bei der netten Kubanerin ein letztes Croissant gekauft und um 9:20 Uhr fuhr die Fähre nach Milazzo ab. Auf den Bus nach Messina musste ich dann eine Stunde warten, aber das hatte den Vorteil, dass ich einen Cappuccino trinken konnte. Um 12:30 Uhr stand ich am Bahnhof Messina und konnte vor der Abfahrt meines Zuges noch einen yummy Orangensaft trinken und ein Stück Pizza verspeisen. Die Fahrt nach Catania dauerte etwa 80 Minuten und mein Hotel habe ich schnell und problemlos gefunden. Catania hat mir gut gefallen, aber natürlich war es heute viel zu voll im Zentrum. Logisch, es ist Samstag. 














21/03/2023

Äolische Inseln: Lipari


Irgendwie habe ich mit Inseln immer Glück gehabt und Lipari ist keine Ausnahme. Es ist total schön. Ruhig, aber nicht zu ruhig. Das Städtchen Lipari hat etwa 10.000 Einwohner und alles, was man so braucht. 

Um hierhin zu kommen, musste ich von Messina aus zunächst eine Stunde mit dem Bus nach Milazzo fahren und von dort eine weitere Stunde mit einer kleinen Fähre. Die Fähre stoppt zuerst auf der Nachbarinsel Vulcano und dann zehn Minuten später am Hafen von Lipari. Meine Unterkunft liegt etwa 1 km vom Hafen entfernt. Es startete mit einem Problem: Kein Wifi. Kreisch. Aber gleich am nächsten Tag kam ein Techniker und seitdem funktioniert mein Wifi, wenn auch nicht immer sehr schnell und stabil. 

Außer Lipari-Stadt gibt es auf der Insel noch die Dörfer Cannetto, Quattropani und Pianoconte. Dort kann man mit dem Inselbus hinfahren. Es gibt auch eine Strandroute, d.h. der Bus fährt einmal die Küstenstraße entlang und hält an den kleinen Stränden. Um zum Strand zu gelangen, muss man allerdings fast immer noch irgendwo herunterlaufen und teilweise ist es ziemlich steil. 

Eigentlich wollte ich auch die Nachbarinseln Vulcano, Salina und Stromboli besuchen, aber das Wetter und mein Terminkalender haben sich nicht gut miteinander abgestimmt. Ich bin nicht so scharf darauf, tagsüber stundenlang herumzulaufen, wenn ich abends noch drei oder vier Stunden Unterricht machen muss. Damit fallen Montag, Dienstag und Donnerstag flach und das waren jede Woche exakt die Tage mit optimalem Wetter. Kein Regen und nicht zu windig. Wenn es zu windig ist, fahren nämlich die Boote zwischen den Inseln nicht. 

Hafen Milazzo - Meine Fähre

Burg Lipari

Inselromantik

Auch hier gibt es hübsche Gassen

Und viele Kakteen

Und Wanderwege, die manchmal ganz schön steil sind

Links liegt Cannetto

Kirchen dürfen auch nicht fehlen

Auch Katzen sind anzutreffen

Blick auf Rathaus und Kirche durch ein Burgfenster

Ganz ruhige Straße - in der Hauptstraße ist mehr los

Blick auf die Nachbarinsel Vulcano

Im Hintergrund eine der anderen äolischen Inseln

Rathaus und Kirche

Hier geht es runter zu einem der Strände

Strand ist ganz unten in der Bucht.

Mein bevorzugter Ort, um eine Runde zu lesen (es gibt Bänke)

Blick aus der Haustür

Oben auf der Burg

Ein kleines Amphitheater gab es da auch mal

Blick von der Burg

01/03/2023

Lipari: Ausflug nach Quattropani


Quattropani liegt im Norden von Lipari und ist eine mehr oder weniger verstreute Ansammlung von Häusern. Weniger als 1000 Menschen wohnen dort. Von Lipari-Stadt kommt man mit dem Bus dorthin. Das dauert nur etwa 20 Minuten und es geht einmal durch die Berge. Von der Bushaltestelle aus kann man eine wunderschöne einstündige Wanderung machen, immer mit Blick aufs Meer und die Nachbarinsel Salina. Da heute ein Tag mit Sonnenschein war (morgen soll es wieder regnen), habe ich die Gelegenheit genutzt und es nicht bereut. Total genial. 

Links die Inseln Alicudi und Filicudi. 

Erst geht es ein Stück die Straße entlang

Dann beginnt der Wanderweg

Es ist alles sehr grün

Und viele Kakteen

Die Bäume fangen an zu blühen

Das Dorf Quattropani

Irgendwas Katholisches

19/02/2023

Zwischenstopp in Messina

 


Die Zugfahrt von Salerno nach Messina war nicht so wirklich optimal. Bei Fernzügen bekommt man von Tren Italia automatisch einen Sitzplatz zugewiesen. Anders als in Deutschland muss man also nicht bezahlen, hat aber auch keine Möglichkeit, sich seinen Platz auszusuchen. Natürlich hatte ich wieder einen Gangplatz und zudem während der ganzen Fahrt einen Typen neben mir, der ständig seine Ellbogen oder seine Beine ausgefahren hat und in meinem Bereich eingedrungen ist. Ich hasse das, wenn mir jemand zu nahe kommt, den ich nicht kenne. Das war das einzig Nette an der verdammten Plandemie, die Leute sind mir nicht ständig auf die Pelle gerückt. 

Ich hatte diesen Zug gewählt, weil ich nicht umsteigen musste und dachte, es wäre vielleicht ganz interessant zu erleben, wie man mit einer Zugfähre die Straße von Messina überquert. Tatsächlich war es langwierig und langweilig. Die gesamte Prozedur (Zug auf die Fähre - Überfahrt - Zug runter von der Fähre) hat fast anderthalb Stunden gedauert. 

Nun gut, auf jeden Fall bin ich jetzt auf Sizilien. Die Stadt Messina ist okay, aber nicht überwältigend. Viele Kirchen und ein netter Blick aufs Meer. Mein Winter ist definitiv vorbei, würde ich mal sagen. Selbst ohne Sonne fühlen sich die 15°C nicht wirklich kalt an und mit Sonne (heute) war es richtig warm. Ich bin in einem hübschen kleinen Hotel mit Frühstücksbuffet und schnellem Internet. Das Badezimmer hat keine Tür, was nicht tragisch ist, weil ich alleine bin, aber eigentlich ist das hier ein Doppelzimmer und ich zumindest habe auf dem Klo gerne ein bisschen Privatsphäre :-D. 

Hier sind ein paar Eindrücke von Messina. Erst einmal vom Samstag (bewölkt): 








Am Sonntag schien die Sonne und natürlich sehen die Bilder dann gleich hübscher aus: 










Morgen geht es für einen Monat auf die Insel Lipari. Dort wohnen nur etwa 13.000 Menschen und ich denke mal, im Februar/März wird es sehr ruhig sein. Bin gespannt.