Vor fast genau zwei Jahren habe ich mich mit einem Tag in Catania von Sizilien verabschiedet und bin nach Rom geflogen. Diesmal starte ich meinen Sizilien-Aufenthalt mit einer Woche Catania. Mein Airbnb hat fünf Zimmer, die alle einzeln vermietet werden, auch über Booking. Es ist noch eine digitale Nomadin aus Sardinien hier, mit der ich mich öfter unterhalte. Allerdings auf Englisch, denn sie hat einige Jahre in London gelebt. Ansonsten höre ich ab und zu Leute, sehe aber niemanden. Ist also sehr entspannt. Der nächstgelegene Supermarkt ist ein Lidl, sodass ich ebenso wie in Deutschland jeden Morgen Brötchen holen gehe.
Gestern hatte ich einen Termin beim Finanzamt, um eine Steuernummer zu bekommen. Nein, ich möchte keine Steuern zahlen, aber so eine Nummer wird überall abgefragt und da sie nichts kostet, dachte ich mir, ich hole sie mir einfach mal. Das hat zwar geklappt und ich habe ein Papier bekommen, aber sie schicken auch noch etwas. Dummerweise dauert das 20 Tage. Hoffentlich kann mein Airbnb-Host in Acireale das in Empfang nehmen und entweder nach Deutschland oder an meine nächste Adresse schicken. Das Finanzamt liegt ziemlich außerhalb, sodass ich mit dem Bus hingefahren bin. Zurück bin ich dann gelaufen, weil es ein ganzes Stück an der Küste entlang ging.
Heute konnte ich meine Codice fiscale dann schon in Action sehen, als ich eine prepaid-SIM gekauft habe. Sie erschien sofort, als sie meinen Namen und Geburtsdatum eingegeben haben. Fast schon ein bisschen beängstigend. Dafür habe ich ab jetzt 200 GB Data pro Monat in Italien und 13 GB im EU-Ausland. Für 10 Euro. Da kann man doch nicht meckern. Das Wetter ist jetzt auch wunderbar, wenn es auch morgens und abends noch recht kühl ist. Und ich trinke jeden Tag einen Cappuccino für 2 Euro in einem Mini-Café um die Ecke.
















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