18/07/2024

Winter in Buenos Aires

 

Stadtteil Palermo. Liegt gleich neben meinem Stadtteil. Dort bleiben die meisten Touristen, vor allem die jüngeren, weil es viel Nightlife gibt. 

Paul French Gallery - Ein bisschen overpriced, aber sehr nett. 

Das ist nicht meine Wohnung, sondern ein Geschäft. Ich mag die Kissen :-)

Eingang zur Paul French Gallery. Ich muss gestehen, dass Instagram hilft, interessante Ecken in Buenos Aires zu entdecken. 

Blumenladen. Pflanzen stehen auf meiner Einkaufsliste, aber nicht ganz oben. 

Der Flug von Lima nach Buenos Aires war zwar stressig, da Abflug um 22 Uhr und Ankunft Ortszeit 4:00 Uhr, aber ich habe es überlebt. Meine Vermieter standen noch am Ankunftstag um 13:00 Uhr auf der Matte, um ihr Geld abzuholen. Habe drei Monate im Voraus bezahlt, US$ 1500 insgesamt. Natürlich cash. Sergio hatte mir hübsche neue 100-Dollar-Scheine besorgt. So, wie die Argentinier es mögen :-). 

Die Beantragung meines Visums habe ich gestartet und auch schon alle Gebühren bezahlt. War nicht so sehr teuer, weniger als € 100. Nun brauche ich allerdings noch ein Certificado de Domicilio. Das ist so etwas ähnliches wie eine Anmeldebescheinigung in Deutschland. Allerdings reicht mein Mietvertrag nicht. Ich muss mit zwei Zeugen zur Stadtverwaltung gehen. Also zwei Menschen mit einem argentinischen Personalausweis, die gewissermaßen meine Adresse bestätigen. Ist absolut sinnfrei. Ich habe das Hausmeisterehepaar gefragt. Dummerweise ist die Frau gerade bei ihrer Familie in der Provinz. Hier sind ja Winterferien. Deshalb konnte ich den Termin erst für den 29. Juli machen und sie werden mich dann begleiten. Wenn ich dieses Certificado de Domicilio habe, kann ich mit Schritt 2 weitermachen und alle Dokumente hochladen, die sie sehen wollen. 

Ich werde ein bisschen häuslich, habe sogar schon zweimal gekocht. Die Küchenausstattung ist nicht so super, aber das wusste ich. Einige Kleinigkeiten habe ich schon gekauft, aber ich will natürlich nicht wer weiß wie viel Geld ausgeben, solange mit dem Visum noch nichts sicher ist. 

Letzte Woche habe ich eine Deutsche kennengelernt, die schon seit 25 Jahren hier wohnt. Das war sehr nett und es stellte sich heraus, dass sie ungeimpft ist und genauso entsetzt ist über die Entwicklung in Deutschland wie ich. Das hilft, denn dann muss man nicht ständig zweimal überlegen, was man sagt oder lieber nicht. Trotzdem versuche ich, offen zu bleiben. Solange die Leute nicht total woke sind, sollte es normalerweise funktionieren, auch wenn man nicht immer gleicher Meinung ist. Hat es ja früher auch. 

Es war wirklich ziemlich kalt hier, nachts manchmal unter 0°C. Das kennen die Porteños nicht. Aber den ganzen Tag Sonne, sodass ich es nicht so unangenehm fand. Zumal die Luft auch sehr trocken ist. Das hat nur den Nachteil, dass ich mir ständig Hände und Gesicht eincremen muss. Mittlerweile ist es ein paar Grad wärmer geworden. 

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