Ich bin tatsächlich schon fast fünf Wochen in Buenos Aires. Wow, die Zeit vergeht wirklich schnell. Über die Krise mache ich mir nicht ganz so viele Gedanken. Argentinien ist auf eine seltsame Weise stabil. Trotz einer Inflation von 211% für 2023, höher als Venezuela. Aber das Leben geht weiter. Auch die Argentinier lassen sich irgendwie nicht total davon beeindrucken. Buenos Aires ist relativ leer, weil ganz viele Leute in Urlaub sind. Florianópolis in Brasilien ist sehr beliebt und natürlich die nationalen Ziele. Davon haben sie ja genug.
Was mich betrifft, so habe ich den Vertrag für meine Baulera unterschrieben, die Lagereinheit, wo ich Dinge verstauen kann, wenn ich Mitte Februar nach Lima fliege. Und wenn ich zurückkomme, möchte ich mir eine Wohnung suchen, die näher Richtung Zentrum liegt. Hier in Núñez ist es schön, aber langfristig fände ich einen anderen Stadtteil besser, denke ich. Nächste Woche ziehe ich ja nach Villa Crespo um. Mal sehen, wie es dort ist.
Ich habe jetzt drei Sprachstunden pro Woche. Das ist ziemlich viel, aber superbillig, weil es eine argentinische Online-Schule ist, die von einer Russin gegründet wurde. Mit dieser Russin und einer Argentinierin in Mar del Plata mache ich freitags zusammen einen Konversationskurs Portugiesisch. Mittwochs habe ich zusammen mit zwei Argentiniern Russischunterricht und samstags Einzelunterricht Französisch mit einen russischen Lehrer, der auch in Russland lebt. Macht total viel Spaß.
Hier sind noch ein paar Fotos aus Buenos Aires:
Kathedrale - Sieht irgendwie aus wie ein griechischer Tempel
Plaza de Mayo
Gerade viele kleinere Straßen haben diese großen Bäume. Im Sommer sehr angenehm wegen Schatten.
Und ganz ehrlich, man muss diese Stadt einfach lieben. Sie ist sooooo schön.




















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