22/12/2023

Vorweihnachtszeit - aber nicht wirklich weihnachtlich

Anders als in Bolivien und Paraguay habe ich gerade mal wieder viel Lust zum Fotografieren. Und auch zum Blog-Schreiben. Oder Fotos mit Kommentaren. 

Frühstück für 2100 Pesos (aktuell ca 2 Euro): 2 Medialunas, ein Alfajor, Milchkaffee und Wasser im Plastikbecher. 

Einer der vielen Futterplätze in meinem Stadtteil Núñez

Einen indischen Laden gibt es auch. Weniger schön war die Sichtung einer Taliban-Familie. Soll heißen: Frau mit Nikab, Mann sah echt aus wie ein Taliban und zwei wirklich kleine Mädchen schon mit Kopftuch. Abartig. Warum bleiben diese Leute nicht da, wo alle so herumlaufen? Es ist schlimm genug, dass Westeuropa von denen überschwemmt wird. Hier in Südamerika will ich die wirklich nicht haben. Der Anblick macht mich regelrecht aggressiv. Ich mag keine maskierten Menschen, deshalb konnte ich die Gesichtswindel während der Corona-Zeit ja auch nie leiden. Hatten diese Nikab-Musliminnen damals wohl noch zusätzlich Masken unter ihrer Verkleidung? 

Arco Chino, das Tor zu Chinatown. Ist aber nur klein. Ich war hier 2017 schon mal, Damals hatte ich mein Airbnb auf der anderen Seite des Tors, im Stadtteil Belgrano. Ist jetzt aber auch nur 20 Minuten zu Fuß entfernt. 


Weihnachtsfeeling mitten im Sommer. Diese Art von Weihnachtsbäumen sind typisch für Südamerika. 

Nochmal Chinatown. Mit Pandabären, ist ja passend. 

Regenwetter. In der Nacht vom 16./17. Dezember hatten wir einen fiesen Gewittersturm, der in der Stadt und Provinz Buenos Aires einiges an Schaden angerichtet hat. Ich bin um 4:00 Uhr morgens aufgewacht, weil es entsetzlich laut gedonnert hat. Strom war auch weg, aber ich bin nochmal eingeschlafen und als ich drei Stunden später wieder aufwachte, waren Strom (und damit mein Internet) wieder da. Am Sonntag habe ich mich dann tatsächlich gar nicht aus der Wohnung gerührt. Hatte eh genug zu tun, weil ich die ganze Woche seit meiner Ankunft vor mich hin getrödelt hatte. Das Foto oben ist von Montagmorgen. Montag war es mit 17°C ziemlich kühl, aber gegen Mittag hörte es dann endlich auf zu regnen. 

Dieses Futter hat mich 3590 Pesos gekostet. Das sind etwas mehr als 3 Euro. 

Von der argentinischen Politik gibt es zu berichten, dass das Ministerium für Frauen, Gender-Angelegenheiten und Diversität nicht mehr existiert. Der Gender-Quatsch hat sich hier offiziellerweise erledigt. Yeah! 

Die Toleranz der Milei-Regierung gegenüber den sogenannten Piqueteros (Leute, die Straßen blockieren, um die Regierung zu erpressen und andere Menschen davon abhalten, pünktlich zur Arbeit kommen - also praktisch so ähnlich wie die Klimakleber) ist auch Null. Piqueteros bekommen zukünftig kein Geld mehr vom Staat, ihnen werden die Sozialpläne gekündigt. Macht Sinn. Sollte man bei den Klimaklebern genauso machen. Ebenso bei allen anderen arbeits- und/oder integrationsunwilligen Menschen. Da würde Deutschland auch einiges an Geld sparen. 

So ganz nebenbei, Libertäre sind nicht unsozial. Javier Milei hat sein Gehalt als Abgeordneter komplett gespendet. Sein Gehalt als Präsident wird er jetzt behalten, denn als Abgeordneter konnte er aus anderen Quellen Einkommen generieren, als Präsident nicht. Christoph Heuermann, der deutsche Staatenlos-Boss (der ja witzigerweise auch aus Herford kommt), hat die Einnahmen aus seinen Black-Friday-Aktionen an verschiedene Projekte gespendet. Ein anderer digitaler Nomade und ebenfalls libertär denkend ist gerade auf Kuba und hat Medikamente im Wert von 500 Euro mitgenommen, die dort dringend gebraucht werden. Nein, wir sind nicht unsozial, wir haben nur keine Lust, inkompetente/korrupte Politiker, Faulpelze oder muslimische Terroristen zu finanzieren. 

Sagte ich schon, dass es in Buenos Aires ganz viele Gassi-Geher gibt? Die holen die Hunde von ihren Besitzern ab und gehen mit ihnen spazieren. 

Brasilianische Käsebrötchen gibt es auch. Ein bisschen teuer. 1700 (ca € 1,50) Pesos für sechs Mini-Brötchen. Aber soooo lecker. Zum Vergleich: 6 Facturas (siehe Bild unten) kosten 1200 Pesos (ca € 1). Aber der Spruch ist gut: Somos la compañía que tu mate y café andan buscando - Wir sind die Gesellschaft, die dein Mate (typisches argentinisches Tee-Getränk) und dein Kaffee suchen.  

Facturas 

Einer der Parks in der Nähe

Ein bisschen Humor muss auch sein: Die Falkland-Inseln sind argentinisch - Und der Saavedra-Park gehört den Nachbarn :-). 

Der Schriftsteller Enrique Larreta hatte ein ziemlich schickes Haus hier ganz in der Nähe, im Stadtteil Belgrano. Ist heute ein Museum und ich wollte eigentlich in erster Linie den Garten sehen: 




Kirchen gibt es auch. 

Und halt immer dieses Stadtbild von Buenos Aires, dass ich so liebe. Alte Architektur gemischt mit Hochhäusern. 

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