Nun sind meine Tage in Lima endlich gezählt. Am 7. September kam die ersehnte Email vom Konsulat, dass ich meinen Pass abholen kann. Der nächste freie Abholtermin war der 13. September und nun habe ich wieder Reisefreiheit bis 2033 - sofern sie sich keine neue Plandemie oder was anderes Lustiges einfallen lassen.
Dadurch, dass das mit dem Pass so ewig lange gedauert hat, sitze ich hier jetzt noch ein paar Tage ohne Sergio und Jessica kann erst ins Büro umziehen, wenn ich weg bin. Sie wohnt immer in meinem ehemaligen (und aktuellen) Zimmer, wenn Big Boss in Europa ist. Aber so haben wir noch ein bisschen Zeit für Weibergespräche, das ist ja auch nett.
Das Wetter war in den letzten zwei Wochen oft schlechter als als bei meiner Ankunft Mitte August. Wir hatten sogar drei Tage richtig Regen. Also Nieselregen, aber die Straßen waren total nass und das ist sehr selten in Lima.
Ansonsten? Naja, Barranco ist halt Barranco, wo ich mittlerweile jede Straßenecke kenne und gleichzeitig kriege ich meinen Arsch nicht hoch. Ist ja nicht so, als hätte Lima sonst nichts zu bieten. Heute war ich immerhin mit Jessica im Stadtteil San Isidro. Dort sind die meisten Botschaften und es ist wohl Limas modernster und teuerster Stadtteil. Viele Hochhäuser, aber auch schöne Parks und einen davon haben wir besucht. Auch das Wetter hat mit 25°C und Sonne mitgespielt.
In zwei Tagen geht es dann endlich weiter und zwar nach Santa Cruz de la Sierra in Bolivien. Warum das jetzt? Eh, das war der zweitbilligste Flug aus Peru raus. Der billigste Flug wäre wie immer nach Santiago de Chile gegangen, aber Chile ist zum einen viel teurer als Bolivien und zum anderen will ich jetzt wirklich warme Temperaturen haben.
Arroz Tapado (= unter dem Ei ist Reis mit Hackfleisch) + Avocado und Kochbanane - Yummy
Park El Olivar, San Isidro:









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