14/02/2023

Pompeii - Ein Blick in die Vergangenheit

 


Ein Besuch der Ruinen von Pompeji stand ganz oben auf meiner Wunschliste, aber weil die erste Woche in Salerno so arschkalt war, habe ich gewartet. Zum Glück, denn seit drei Tagen ist das Wetter hier wunderschön, viel Sonne und Frühling. Heute morgen habe ich mich also mit dem Bummelzug auf den Weg ins 30 km entfernte Pompeji gemacht. Gegen 11 Uhr kam ich an und es waren schon jede Menge Touristengruppen dort, vor allem Ostasiaten, die alle einem Führer hinterherliefen. Später legte sich das und ich habe auch viel Deutsch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch und Russisch gehört. 

Der Eintritt zu den Ruinen kostet € 19. Nicht gerade wenig, aber das Gelände ist wirklich groß und es ist schon wahnsinnig faszinierend, durch diese uralte Stadt zu laufen, die der Vesuv mit seinem Ausbruch im Jahre 79 n. Chr. unter sich begraben hat. Vieles ist noch sehr gut erhalten und natürlich arbeiten die Archäologen weiterhin in Pompeji. 

Vor meiner Rückfahrt nach Salerno bin ich auch noch kurz durch das moderne Pompei gelaufen, aber um ehrlich zu sein, taten mir da die Füße schon sehr weh und ich war dann doch froh, als ich wieder im Zug saß. 

Bahnhof Pompei

Im Hintergrund ist der Vesuv zu sehen

Ruinenstadt Pompei

Typische Straße - Bloß nicht auf die Schnauze fallen

Römische Säulen

Piazza 

Bad - Die Römer waren bekanntlich sauberer als die Barbaren im Norden

Etwas Kunst gab es auch im Bad

All das lag bis zu 25 Meter unter Asche und Steinen begraben

Selfie-Alarm :-) - Die Haare werden so gaaanz langsam wieder etwas länger

Villa eines reichen Bürgers

Garten der Villa

Meine Wenigkeit im Garten der Villa

Innenhof der Villa

Teil von Pompei

Keine Ahnung, was das ist

Noch eine Straße von Pompei

Gatto italiano: Guckt grimmig, aber hat sich streicheln lassen.

Das war eine Taverne

In das Amphitheater passten 20.000 Menschen

Pompeji heute - Mit Valentinsherz :-)

Kathedrale

Piazza

Blick von der Piazza zur Kathedrale

08/02/2023

UNESCO-Weltkulturerbe Paestum - Ein bisschen Griechenland in Italien

Die archäologische Fundstätte Paestum ist von meinem derzeitigen Aufenthaltsort Salerno in einer halben Stunde mit dem Zug zu erreichen. Die Stadt wurde um etwa 600 v. Chr. von den Alten Griechen gegründet und hieß zunächst Poseidonia (Meeresgott Poseidon). Gut dreihundert Jahre später übernahmen die Römer den Ort und nannten in in Paestum um. Bis heute sind die Tempel der griechischen Götter Poseidon, Hera und Athene gut erhalten (und ziemlich groß). 

Bis auf ein paar Studenten (glaube ich), die zeichneten oder Notizen machten und vier weiteren Touristen hatte ich den Park fast für mich alleine. Das Wetter war zwar etwas besser als in den vorherigen Tagen, wo die Temperaturen teilweise bis auf 3°C heruntergegangen waren, aber trotz Sonne war es ziemlich frisch und als es dann auch noch windig wurde, bin ich mal wieder fast erfroren. Egal, der Besuch hat sich gelohnt und im Zug nach Hause konnte ich mich wieder aufwärmen. 



















02/02/2023

Napoli

Nun bin ich auf der anderen Seite von Italien. Fünfeinhalb Stunden hat die Zugfahrt gedauert, mit zweimal Umsteigen. Napoli war nur ein Mini-Break, zwei Übernachtungen. Richtig viel Glück hatte ich mit dem Wetter. Nachdem es am Dienstag in Ostuni noch einmal so richtig ungemütlich und auch windig war, stiegen die Temperaturen gestern und heute bis auf 15°C und es herrschte strahlender Sonnenschein. Das gefällt mir doch wesentlich besser  als die einstelligen Temperaturen :-). 


Von Ostuni aus ging es zunächst mit dem Regionalzug nach Bari und dann mit dem Schnellzug weiter nach Caserta. Dort habe ich so gerade noch den Zug nach Neapel erwischt. Der Hauptbahnhof von Neapel ist riesig und sehr modern, mit vielen Geschäften. Das Stadtzentrum war dafür ziemlich chaotisch, aber auch irgendwie charmant. Ich bin heute 14 km durch die Stadt gelaufen und habe zumindest das Wichtigste gesehen. Morgen geht es ein Stück weiter nach Süden, nach Salerno. 

Eingang Hauptbahnhof Neapel

Porta Capuana



Kathedrale

Kathedrale von innen

Eingang zu den Katakomben

Um zu diesem Teil zu gelangen, durfte man weder klaustrophobisch veranlagt noch zu dick sein, denn die Gänge waren teilweise so schmal, dass man nur seitwärts laufen konnte. Am Anfang betrug auch die Höhe nur 1,50 m, sodass selbst ich mich etwas bücken musste. 



Castel Nuovo




Vesuv